Dienstag, 30. November 2021
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Beiträge aus 2002

Feuerwehrfest 2002 - ein toller Erfolg

Nach dem "Vollgas-Start" am Freitag war der Erfolg bereits garantiert. Mehr als 300 eher jugendliche Besucher sorgten am Freitag für gute Stimmung und beste Umsätze. Auch der Frühschoppen am Sonntag war rekordverdächtig gut besucht. Kommandant Christian Woltran, Festobmann Ferdinand Riegler, die mehr als 70 Helfer und natürlich auch die Gäste waren jedenfalls sehr zufrieden.

12.08.2002 - Einsatz in Zöbing - 5 Tage danach, immer noch unfassbar

Am Montag, 12. August 2002, fünf Tage nach der schweren Unwetterkatastrophe am Kamp, fuhren 16 Fahrzeuge des Katastrophen- Hilfs- Dienstes mit fast 100 Feuerwehrfrauen und -männern ins Kamptal. Aus unserer Gemeinde waren fast alle Feuerwehren mit zumindest einem oder zwei Fahrzeugen ausgerückt. Diesmal sollten wir die örtliche Feuerwehr bei den Aufräumungsarbeiten in dem kleinen Ort Zöbing - einem der schwerst betroffenen Orte dieser Region - unterstützen. Bereits bei der Ankunft bot sich ein Bild der Zerstörung und der Urkraft des Wassers, das viele unserer Kameraden so noch nicht gesehen hatten. Eines war klar - hier muss sofort geholfen werden. Denn den Leuten bleibt meist nichts anderes übrig, als ihr verschlammtes, verschmutztes, meist kaputtes Hab und Gut aus den Zimmern zu räumen, um es vor den Häuser zu stapeln, und zu warten bis alles von einem Lastauto entsorgt wird. Oft stehen die Menschen nur mehr mit dem auf der Straße, das sie gerade am Leib tragen. Auch wenn vor fast jedem der Häuser dieses Dorfes ein Feuerwehrauto unserer Gemeinde oder eines anderen Ortes stand, um zu helfen, wurde uns schnell wieder klar, wir können am Abend wieder zu unseren Familien nach Hause .... und hier - hier scheint die nächste Flutwelle nicht mehr weit.

09.08.2002 - Katastropheneinsatz im Kamptal

Am Freitag, 9. August 2002, wurden der erste, zweite und vierte Zug des Katastrophen- Hilfs-Dienstes der Freiwilligen Feuerwehr einberufen, um im Kamptal bei den Aufräumungsarbeiten zu helfen. Unsere Feuerwehr - sie gehört dem 4. Zug an - rückte um 03.00 Uhr aus, um sich mit den anderen Feuerwehren des Bezirkes in Wr. Neustadt zur gemeinsamen Abfahrt zu treffen. Von unserer Wehr rückten Kdt. OBI Woltran Christian, VI Weiss Hans Peter, HLM Koger Johann, VM Riegler Ferdinand, FM Ilias Peter und FM Fuchs Stefan zu dieser nachtschlafenen Zeit aus. Mit über 30 Fahrzeugen und mehr als 120 Mann setzte sich der Zug um 04.00 Uhr in Richtung Krems in Bewegung.
Der vierte Zug, unter dem Kommando von HBI Josef Kornfeld, war in Kammern (einem Ort in der Nähe von Langenlois) eingesetzt. Dort angekommen, brachten uns Feuerwehrkameraden der örtlichen Wehr zu den verschiedenen Einsatzorten. Die Feuerwehr Frohsdorf war dabei an diesem Tag an fünf verschiedenen Einsatzorten tätig. Unsere vorrangige Arbeit war es Kellergeschosse auszupumpen, Wohnbereiche auszuräumen bzw. Kellerräume zu reinigen. Oft war das Auspumpen aber sehr problematisch, weil in vielen Kellern die Öltanks aufgeschwommen und geplatzt waren, und so das Öl oft im ganzen Untergeschoss verteilt war. Doch trotz all des Schadens, den die Menschen in dieser Gegend erlitten haben, wurden wir sehr freundlich empfangen, und oft auch sehr liebevoll bewirtet. Um 21 Uhr kam dann der Befehl, wieder nach Hause abzurücken. Und so trafen wir um 00.30 Uhr müde aber zufrieden im Feuerwehrhaus ein. Wir hatten an diesem Tag zwar nicht jedem helfen können, aber durch unseren Einsatz immerhin über 650 000 Liter Wasser und Schlamm aus den Kellern gebracht. -- und am Montag in der Nacht werden wir wieder mit dem Zug des Katastrophen-Hilfs-Dienstes ausrücken und versuchen ein wenig zu helfen!

02.06.2002 - Gute Übung - durch gute Zusammenarbeit

Am Sonntag, 2. Juni 2002, wurde unsere Feuerwehr von der FF Klein Wolkersdorf um neun Uhr alarmiert, um mit ihr gemeinsam eine technische Übung durchzuführen. In der Annahme, dass ein PKW bei der Leitha-Brücke auf Klein Wolkersdorfer Seite über die Uferböschung gerast sei, eine Person schwer verletzt im Wagen liegt, rasten 8 Frohsdorfer Kameraden der FF Klein Wolkersdorf mit Technischem Gerät (Schere - Spreizer - Stempel) zu Hilfe. Der junge Mann mit angenommenen Rückenschmerzen und gebrochenem Bein war bald geborgen. Doch danach kam der eigentliche Teil der Übung: Die beiden Feuerwehren der Marktgemeinde tauschten Geräte und Erfahrungen und übten an dem defekten Fahrzeug mit fremdem Gerät, bis nur mehr ein kläglicher Blechhaufen übrig war. So war man sich auch bei der anschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus von Klein Wolkersdorf einig, dass dies eine von Kdt. Landl Manfred sehr gut organisierte Übung gewesen war, und man in Zukunft öfter versuchen wird mit anderen Wehren aus der Gemeinde enger zusammenzuarbeiten.