Montag, 22. Oktober 2018
Notruf: 122

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Am Montag, 12. August 2002, fünf Tage nach der schweren Unwetterkatastrophe am Kamp, fuhren 16 Fahrzeuge des Katastrophen- Hilfs- Dienstes mit fast 100 Feuerwehrfrauen und -männern ins Kamptal. Aus unserer Gemeinde waren fast alle Feuerwehren mit zumindest einem oder zwei Fahrzeugen ausgerückt. Diesmal sollten wir die örtliche Feuerwehr bei den Aufräumungsarbeiten in dem kleinen Ort Zöbing - einem der schwerst betroffenen Orte dieser Region - unterstützen. Bereits bei der Ankunft bot sich ein Bild der Zerstörung und der Urkraft des Wassers, das viele unserer Kameraden so noch nicht gesehen hatten. Eines war klar - hier muss sofort geholfen werden. Denn den Leuten bleibt meist nichts anderes übrig, als ihr verschlammtes, verschmutztes, meist kaputtes Hab und Gut aus den Zimmern zu räumen, um es vor den Häuser zu stapeln, und zu warten bis alles von einem Lastauto entsorgt wird. Oft stehen die Menschen nur mehr mit dem auf der Straße, das sie gerade am Leib tragen. Auch wenn vor fast jedem der Häuser dieses Dorfes ein Feuerwehrauto unserer Gemeinde oder eines anderen Ortes stand, um zu helfen, wurde uns schnell wieder klar, wir können am Abend wieder zu unseren Familien nach Hause .... und hier - hier scheint die nächste Flutwelle nicht mehr weit.