Samstag, 17. November 2018
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Leistungsbewerb

Wasserdienstleistungsabzeichen in GoldDas Wasserdienstleistungsabzeichen in „Gold“ gilt als höchste der zu erreichende Stufe. Für den Erwerb sind ein intensives Training und ein hoher Ausbildungsstandard notwendig. Der Bewerb fordert das Letzte der Teilnehmer und ein alleiniges Beherrschen der Feuerwehrzille. Voraussetzung ist das Modul „Arbeiten mit der Feuerwehrzille – WD30“, das nur in der Landesfeuerwehrschule in Tulln angeboten wird

Der Bewerber hat folgende Bewerbsdisziplinen zu bestreiten:

  • Disziplin Fragen
  • Disziplin Seilknoten
  • Disziplin Zillenfahren



Wasserdienstleistungsabzeichen Bronze und SilberDas Wasserdienstleistungsabzeichen kann man in den Stufen Bronze, Silber und Gold erwerben. Zusätzlich gibt es eine sogenannte Meisterklasse, den Zillen-Einer sowie eine Mannschaftswertung, bei denen es alle nur um Platzierungen geht.

WDLA in „Bronze“ und „Silber“
Die Bewerbsstrecke besteht aus einer „Schub-“ und einer „Ruderstrecke“. Nach dem die Knoten abgefragt wurden (in Bronze einen und in Silber zwei), geht es mit dem eigenen Bewerbsgerät (3 Schubstangen, 3 Ruder und angelegter Rettungsweste) zu der Bewerbsstrecke.
Nach dem Besetzen der Zille ist eine genau definierte Strecke zu bewältigen.

Dabei ist im Bronzebewerb der Kranzel- bzw. der Steuermann fix eingeteilt. In Silber werden diese vor der Fahrt ausgelost. Bei der „Schubstrecke“ ist die Zille mittels Schubstange bzw. Schiffshaken ca. 600 Meter stromaufwärts zu schieben.
Bei der „Ruderstrecke“ muss die Zillengasse, dies sind drei fix verheftete Zillen, auf denen Tore montiert sind, richtig durchfahren werden.

Strahlenschutz Bronze und SilberUm bei Schadens- und Katastrophenfällen in Verbindung mit radioaktiven Stoffen die notwendigen Kräfte wirkungsvoll einsetzen zu können, ist für Angehörige von Einsatzorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz u.a.), Bundesheer und Exekutive eine möglichst einheitliche Ausbildung im Strahlenschutz vorgesehen.

Das hiezu erforderliche Wissen geht über die Grundausbildung hinaus. Erweiterte Kenntnisse im Strahlenschutz sind Voraussetzung für das Ergreifen von zweckmäßigen Schutz- und Einsatzmaßnahmen.

Um einheitliche Ausbildungsrichtlinien im Sinne der bei Einsätzen notwendigen Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen zu gewährleisten, hat die ARC Seibersdorf research GmbH in Zusammenarbeit mit dem BMI, BMLF, ÖRK, ÖBFV und ÖBH die Strahlenschutzleistungsbewerbe in Bronze und Silber geschaffen und aktualisiert.

Inhaber des Strahlenschutzleistungsabzeichens in Bronze haben die fachlichen Grundvoraussetzungen, welche im Einsatz in Zusammenhang mit radioaktiven Stoffen erforderlich sind.

Inhaber des Strahlenschutzleistungsabzeichens in Silber verfügen hingegen bereits über spezielle Kenntnisse der mittleren Führungsebene. Sie müssen bei Schadens- und Katastrophenfällen in Verbindung mit radioaktiven Stoffen die Lage richtig beurteilen und ihre Mannschaften effizient einsetzen können.

Bewerber für diese Abzeichen haben einen Leistungsbewerb nach den gültigen Bewerbsbestimmungen zu absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss werden den Bewerbern eine Urkunde und das markenrechtlich geschützte Leistungsabzeichen ausgefolgt.

Sprengdienstabzeichen Bronze und SilberDas Sprengdienstabzeichen kann in den Stufen Bronze und Silber erworben werden. Der Teilnehmer muss dabei einen theoretischen Teil aus einem Fragenkatalog aber auch praktische Aufgaben wie der Bau von Schlagpatronen, der Umgang mit einer Zeitzündschnur können.

Beim theoretischen Teil muss der Teilnehmer aus einem Fragenkatalog von ca. 170 verschiedenen Fragen rund um das Thema Sprengdienst, 10 Fragen ziehen und diese richtig beantworten. Die Fragen setzen sich unter anderem aus Fachwissen über Sprengstoffe, über die Gesetzte im Umgang mit Sprengstoff und Handhabung dieser wie auch über die richtige Lagerung zusammen.
Weiteres müssen diverse Berechnungen für die Sprengung einer Betonplatte, einer Säule, eines Ziegelmauerwerkes und anderen Materialien durchgeführt und erklärt werden.

Beim Praxisteil des Bewerbes muss der Teilnehmer z.B. eine Schlagpatrone bauen (dies ist die Ladung die in das 1. Sprengloch mit dem Zünder gesetzt wird). Weiteres muss man den praktischen und richtigen Umgang mit einer Zeitzündschnur unter Beweis stellen. Ebenfalls müssen die richtigen Signale zum richtigen Zeitpunkt abgegeben werden und die Zündmaschine richtig bedient werden.

Beim Sprengdienstleistungsabzeichen in Silber werden einige Teile der genannten Prüfungen erweitert.sPLA 1 Platz
Die Stufe Gold des Sprengdienstabzeichens wird verliehen und Bedarf keinem gesonderten Bewerb.

Besonders Freud es uns, das unser Kamerad FT Andreas Fenz bei den Leistungsbewerb in Silber 2011 den 1. Platz und somit den Landessieg erzielen konnte.
Am Foto: FT DI Andreas Fenz bei der Siegerehrung durch LH Dr. Erwin Pröll



FunkleistungsabzeichenDer Bewerbe um das Funkleistungsabzeichen ist eine Leistungsprüfungen im Sachgebiet "Nachrichtendienst". Dieser Bewerb wird einmal pro Jahr zentral abgehalten, wobei die Vorbereitung für diesen Bewerb auf der Bezirksebene durchgeführt wird.

Der Bewerber hat dabei 6 Disziplinen zu absolvieren und kann dabei max. 300 Punkte erreichen.
Für jede Minute, die bei der Erfüllung der Aufgaben vom Zeitlimit übrigbleibt, wird dem Bewerber für die Reihung bei Punktegleichheit ein Punkt gutgeschrieben.

SireneDer Bewerber hat folgende Bewerbsdisziplinen zu absolvieren:

  • Erstellen und Absetzen einer Alarmierung sowie Überprüfung der Funksirenensteuerung mittels Störungsleitfaden
  • Verfassen und Absetzen von Funkgesprächen
  • Lotsendienst
  • Arbeiten in der Einsatzleitung
  • Einsatzsofortmeldung (Lagemeldung)
  • Fragen aus dem Funkwesen

Zum Erreichen des Niederösterreichischen Feuerwehr - Funkleistungsabzeichens sind insgesamt 200 Punkte erforderlich. In jeder Disziplin muss der Bewerber min. 30 Punkte erlangen. Die über 200 Punkte hinausgehende Anzahl zählt nur für die Reihung der Bewerber. Bei Punktegleichheit erden zur Reihung die gutgeschriebenen Zeitpunkte herangezogen.

Erreicht ein Bewerber die geforderten 30 Punkte in einer Disziplin nicht so gilt diese Disziplin als nicht bestanden. Wenn bei einer oder zwei Disziplinen das Bewerbsziel nicht erreicht wird so genügt es diese Disziplinen beim nächsten Bewerb zu wiederholen. Ansonsten muss der Bewerber den gesamten Bewerb wiederholen.
Wenn der Bewerber bei den einzelnen Disziplinen die 30 Punkte erreicht, aber die geforderte Mindespunkteanzahl von 200 Punkten nicht erreicht, so ist ebenfalls der komplette Bewerb zu wiederholen.